Es ist mal wieder soweit: wir sitzen auf unseren gepackten Kisten, und hoffen, dass uns dieses mal ein Flieger mit nach Hause nimmt. Der derzeitige Plan sieht vor, dass wir Freitag früh hier starten und dann in Novo nur kurz umsteigen, um direkt nach Kapstadt weiter zu fliegen. Dort habe ich dann nur eine sehr kurze Nacht, und steige gleich am nächsten morgen in den Flieger nach Deutschland. So knapp wie das alles geplant ist, sind wir entsprechend etwas nervös und hoffen sehr, dass endlich mal alles am Schnürchen läuft.
Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Nun, zuerst einmal haben wir uns zwei Tage Ruhe gegönnt, um den Schock zu verdauen, bis ins neue Jahr auf der Station festzusitzen. Als das verarbeitet war, konnten wir uns aber doch recht schnell auf die positiven Seiten konzentrieren, haben nochmal mehrere gute Feldarbeitstage gehabt und konnten so unseren Datensatz erweitern. Natürlich wurde auch Weihnachten mit einem fürstlichen Essen (und einer etwas weniger traditionellen Party) gebührend gefeiert. Ein persönlicher Weihnachtshöhepunkt für mich: Weihnachtslieder singen auf dem Stationsdach, bei leichtem Schneefall in der endlosen Weiße...ein unglaublich schöner Gänsehautmoment.
Eine weitere Großaktion, der wir so noch beiwohnen durften, war die Schiffsentladung, mit der die Vorräte für das nächste Jahr, Treibstoff und so weiter angeliefert wurden. Dabei gab es jede Menge Kisten zu verladen, Obst und Gemüse zu sortieren, und vor allem Bierfässer zu stapeln... Diese Aktion hat uns über den Jahrswechsel beschäftigt, so dass wir Silvester am 4.1. nachgefeiert haben.
Und hier noch ein paar Bilder von Pinguinen.
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